Paukner ist eine andere Liga

über Brucks Kicker Andre Necina.

Erstellt am 31. März 2021 | 08:43

Die Brucker Erfolgsgeschichte hat natürlich die Runde gemacht. Dass Spieler einer Mannschaft, die in der Regionalliga Ost ganz vorne mitmischt, plötzlich in der Auslage stehen, ist logisch.

Im Winter schreckten Abwerbungsversuche um Sturmtank Matus Paukner die Brucker auf. Bekanntlich wollte Parndorf (vergeblich) den Stürmer ins Nordburgenland lotsen. Der ASK/BSC fuhr seine Krallen aus und verlängerte den Vertrag mit dem Goalgetter prompt.

Ob es nun ein ähnliches Szenario bei Andre Necina geben wird, ist aber fraglich. Zum einen wäre es ein persönlicher Aufstieg für den Offensivmann – Bruck wird ihm da nichts verbauen wollen. Zum anderen ist Paukner dann doch eine andere Liga. Die Santner-Elf hat Jahre dafür gebraucht, um so einen passenden Torjäger zu finden. Ein Flügelflitzer wird am Markt wohl leichter zu organisieren sein.

Nichtsdestotrotz scheint die Coronapause die Klubs kreativ und suchfreudig zu machen. Die Brucker sind wohl gut beraten, jetzt jene Spieler längerfristig zu binden, auf die man baut. Sonst werden wohl noch weitere Probetrainings die Suppe versalzen.