Produkt bleibt zukunftsträchtig. Über den Verkauf der insolventen Algenzuchtanlage Ecoduna.

Von Susanne Müller. Erstellt am 16. Dezember 2020 (03:34)

Erst vor gut zwei Jahren wurde die Algenzuchtanlage der Ecoduna in Bruck eröffnet. Das einen Hektar große Glashaus zog dabei beinahe ebenso viel Aufmerksamkeit auf sich, wie das Produkt, das darin produziert wurde. Die Mikroalgen, die dort mit einer neuartigen Technologie erzeugt werden, fanden rasch ihren Weg in zahlreiche Medien aus dem In- und Ausland.

Umso größer war der Schock, als heuer im Frühjahr bekannt wurde, dass das Unternehmen in die Insolvenz geschlittert war. Für die millionenschweren Investitionen, die auch von vielen kleinen privaten Investoren mitgetragen wurden, hatte der Atem nicht gereicht. Dass das Unternehmen nun einen Käufer gefunden hat, wird diesen Investoren zwar ihr Geld nicht zurückbringen, es macht aber Hoffnung für das Projekt an sich. Denn dass das Produkt ein Zukunftsträchtiges ist, darüber sind sich wohl alle einig. Nicht zuletzt ist es natürlich auch für die Stadt Bruck ein Gewinn, wenn ein derartiges Vorzeigeprojekt weitergeführt wird.