Region muss als Ganzes agieren

Susanne Müller über die Bausperre in Bad Deutsch Altenburg.

Erstellt am 31. Oktober 2018 | 02:12
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Langsam, aber sicher kommt eine Gemeinde nach der anderen in der Region zu dem Schluss, dass zu starker Zuwachs in zu kurzer Zeit für die Kommune kaum zu bewältigen ist. Besonders die kleinen dörflichen Gemeinden fürchten um ihren ursprünglichen Charakter, wenn sie zu schnell wachsen.

Vor Kurzem war es etwa die Gemeinde Wolfsthal, die bekanntlich direkt an der Grenze zur Slowakei liegt, die dem Zuzug ein Limit auferlegte. Jetzt ist es der Kurort Bad Deutsch Altenburg, der begrenzende Maßnahmen bei Flächenwidmung und Bebauungsplan setzt und vorab mit einer Bausperre sicherstellen will, dass die eigenen Pläne nicht noch rasch durchkreuzt werden.

Der Siedlungsdruck auf die Gemeinden in der Region ist enorm – und er kommt zwischen den zwei Hauptstädten Wien und Bratislava von zwei Seiten. Umso wichtiger ist ein regionaler Ansatz bei der Raumordnung und Flächenwidmung – damit sich der Druck nicht nur von einer Gemeinde auf die andere verlagert. Und damit der Region auch noch Freiraum zwischen dem Wohnraum bleibt.