Rivalität wird jetzt angeheizt. Über Schwechat und Mannswörth.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 17. Juni 2020 (01:24)

SV Schwechat gegen SC Mannswörth. Das ist eine ganz besondere Rivalität. Als die Braustädter noch in der Ostliga beheimatet waren, hatte die Konkurrenzkultur nur unter der Oberfläche existiert.

Der Abstieg in die Stadtliga vereinte die beiden Rivalen in der gleichen Klasse. Und schon heizte das den Wettkampf an. Mannswörth feierte seine Platzierung im Winter (zwei Punkte vor Schwechat). Da rückte sogar in den Hintergrund, dass das direkte Duell mit einem mageren 0:0 kilometerweit hinter den Erwartungen blieb.

In der nächsten Saison dürfte nun endgültig der Revierkampf zwischen den beiden Klubs explodieren. Mannswörths Neo-Coach Markus Kernal sagte gleich im Antritts-Interview, dass er sich auf die Duelle mit der SVS freue. Wer sich noch an die Derbys zwischen Götzendorf und Schwadorf erinnert – bei beiden Klubs war Kernal als Trainer im Amt – der weiß, welchen Enthusiasmus dieser Mann in seine Derbymannschaft pumpen kann. Schwechat kann sich definitiv anschnallen.

Das zeigen bereits die Vorboten: Tobias Petritsch trainierte in Schwechat zwei Wochen lang mit. Die Braustädter sahen ihre Stürmerprobleme endlich gelöst. Doch dann kam Mannswörth um die Ecke und schnappte dem Rivalen sein heißes Transfer-Eisen weg.