Schießbude muss erst reifen. Über die Regionaliga Ost.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:00)

Ein Drittel der Meisterschaft ist gespielt und unsere Vereine haben schon jeweils zehn Partien auf dem Buckel.

Was den FC Mauerwerk betrifft, so gibt es noch extrem viel Luft nach oben. Der FC ist als Titelanwärter in die Saison gestartet. Schon schnell stellte sich heraus: Die Mannschaft braucht noch Reifezeit und das wird dauern. Coach Richard Slezak bekam kein Vertrauen mehr geschenkt und musste gehen. Sein Nachfolger Norbert Schweitzer impfte Mauerwerk frischen Mut ein. Doch schnell beschritt der FC den bekannten Trott. Zuletzt kassierte der einstige Titelanwärter in zwei Partien neun Gegentore und gehört nun mit 21 Treffern sogar zu den Schießbuden der Ostliga.

Was nun bei Mauerwerk passieren muss? Bis zum Winter heißt es freilich so viel Punkte mitzunehmen, wie es nur geht. Was die Saison und den anvisierten Aufstieg betrifft, kann der FC seine Hoffnungen schon zu Grabe tragen. Die Punkte-Kluft ist einfach schon zu groß für ganz oben.
Also muss der FC Mauerwerk seine Strategie neu ausrichten. Es gilt kleinere Brötchen zu backen: Die Festigung der Mannschaft muss im Vordergrund stehen, genauso wie punktuelle Kader-Erweiterungen im Winter. Und im Frühjahr gilt es, die Mannschaft reifen zu lassen, um ein Jahr später anzugreifen.