Schutz vor Bausünden. Über die neue Schutzzone für die Brucker Innenstadt.

Von Susanne Müller. Erstellt am 01. Juli 2020 (03:45)

In den vergangenen Jahrzehnten hat es schon so manche „Modernisierung“ eines historischen Gebäudes in Bruck gegeben, die man heute gerne ungeschehen machen würde. Damals fehlte allerdings die Handhabe, sofern das Haus nicht ohnehin schon denkmalgeschützt war.

Keine Frage, die Auflagen, die mit der Renovierung eines geschichtsträchtigen Hauses einhergehen, machen das Unterfangen oft nicht einfacher und wohl auch nicht günstiger.

Dennoch ist es in einer Kleinstadt wie Bruck nicht zuletzt der Charme vergangener Jahrhunderte, der den Stadtkern attraktiv macht. Daher gilt es, die historische Bausubstanz ebenso zu schützen, wie das Stadtbild an sich. Außerdem muss es ja nicht notwendigerweise sein, dass ein Regelwerk den Bauwerber nur in seiner Freiheit einengt. Die Architekten des Gestaltungsbeirats können bei einem Umbau eines historischen Gebäudes auch mit gutem Rat zur Seite stehen. Da kommt es dann eben darauf an, wie der Beirat an die Sache herangeht.