Tormaschine läuft wieder. Über die SV Schwechat.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 28. Oktober 2020 (01:34)

Die Schwechater haben in der Wiener Stadtliga vier Spiele in Folge gewonnen und das mit einem ein Torverhältnis von 11:3. Insgesamt schossen die Braustädter in neun Spielen 22 Tore. Und plötzlich ist keine Rede mehr davon, dass der Mannschaft ein Topstürmer fehlt.

Es ist das eingetreten, was sich die Verantwortlichen erhofft haben. 1.) Das Team hat sich in einen Erfolgslauf gespielt. 2.) Das Tore schießen konzentriert sich nicht auf einen Stürmer, sondern verteilt sich auf mehrere Spieler. 3.) Die Schwechater sind kräftemäßig über den Großteil der Mannschaften zu stellen.

Gerade was den letzteren Punkt betrifft, darf sich die SVS auf die Schultern klopfen. Als eines der ersten Teams der Stadtliga nahm der Klub nach dem Lock-Down wieder das Training auf. Die Mannschaft zog von Beginn weg an einem Strang und erarbeitete sich so einen Kräfte-Bonus, von dem man jetzt profitiert.

Natürlich spielen die Vienna, Elektra und Überraschungsteam Sportunion Mauer nach wie vor in einer anderen Liga. Doch auf diese Art und Weise wird die noch junge Mannschaft weiter reifen und womöglich in der nächsten Saison ein gewichtiges Wörtchen um den Aufstieg mitreden können.