Ziele allein sind nicht genug. Über die Forderungen der Biogasanlagen-Betreiber.

Von Susanne Müller. Erstellt am 22. Juli 2020 (03:12)

In Brucker Bezirk sind gleich an zwei Standorten Pioniere im Bereich Biomethan am Werk. Sowohl in Margarethen am Moos als auch in Bruck wird seit Jahren Biogas ins Erdgasnetz eingespeist. Freilich gäbe es noch eine weitere sinnvolle Verwendung von Biomethan, nämlich als Treibstoff. Das betonten nun auch die Betreiber der Biogas-Anlage der Energieversorgung Margarethen (EVM) beim Besuch von Ministerin Elisabeth Köstinger. Vor allem für den Einsatz bei Schwerfahrzeugen sei Biomethan eine klimafreundliche Alternative. Bei der EVM hat man deshalb auch eine Lkw-Tankstelle eingerichtet. Insgesamt ist die Zahl der Tankstellen für Biomethan allerdings erschreckend niedrig. Laut EVM sind es lediglich drei in ganz Österreich. Dabei wurden die Ziele für die Ausweitung der Biogas-Nutzung bereits festgeschrieben – auch in einer „Mission 2030“ aus Köstingers früherem Ministerium.

Die Wege zum Klimaschutz wären schon klar definiert, man müsste sie nur gehen.