Nachwuchs wird dringend gesucht. Gerald Burggraf über das Partnerschaftsfest mit Bruckmühl.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 09. Juli 2014 (09:15)

 Drei Tage lang stand Bruck im Zeichen der Städtepartnerschaft mit dem bayrischen Bruckmühl. Stadtführung und Partnerschaftsverein, an der Spitze Hannelore Döringer, bemühten sich redlich um ein abwechslungsreiches Programm. In erster Linie sollte das Fest dazu dienen, der Bevölkerung die Freundschaft der Gemeinden näher zu bringen. Wirklich gelungen ist es aber nur bedingt.

Sämtliche Veranstaltungen, abgesehen vom Frühschoppen am Sonntag, waren großteils mit Gemeinderäten oder ehemaligen Mandataren besetzt. Auch auf Bruckmühler Seite, eine Gemeinde mit immerhin 17.000 Einwohner, war der Andrang nach Bruck mit 70 Teilnehmern überschaubar. Es fehlt schlichtweg der Nachwuchs für die Aufrechterhaltung der Partnerschaft – auf beiden Seiten.

Dessen sind sich die handelnden Personen auch bewusst, doch ein Gegenrezept gibt es (noch) keines. Der Schwur der Gemeinden die „Ehe“ zu erhalten, macht Mut. Dennoch ist eines klar: Ohne Nachwuchs verkommt die Partnerschaft zu einem Stück Papier.