Nächster Schlag für die Region. Gerald Burggraf über die Lafarge-Verkaufspläne für das Werk in Mannersdorf.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 23. Juli 2014 (09:39)
Während die Genehmigung für das Brucker Casino-Projekt für vorwiegend positive Stimmen sorgt, sind die Mienen in Mannersdorf versteinert. Denn nun kam ans Licht, dass Lafarge einen Verkauf des größten Zementwerks in Österreich erwägt. Fix ist aber noch nichts.

Der Werks-Verkauf wurde einmal der europäischen Wettbewerbsbehörde angeboten, nachdem sich zwei der größten Baustoffproduzenten, Lafarge und Holcim, fusionierten. Sollte die Behörde aus Wettbewerbsgründen auf die Abstoßung von Firmenteilen bestehen, so dürften die Tage des Mannersdorfer Werks unter der Fahne des Lafarge-Konzerns gezählt sein.

Die Gewerkschaft macht bereits jetzt aufmerksam, dass schon beim Lafarge-Kauf Mitarbeiter abgebaut wurden. Diese Befürchtung hegen sie im Falle eines Verkaufs erneut. Die Belegschaft ist verunsichert, und auch die Region. Denn nach dem Verlust des Hainburger Tabakwerks wäre dies der nächste Tiefschlag. Daher gilt es alles daran zu setzen, die wichtigen Arbeitsplätze in und für die Region zu halten.