Neuer Blick auf die Kirchengasse

Susanne Müller über die Pläne für die Brucker Kirchengasse.

Erstellt am 13. März 2019 | 03:39
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Die Kirchengasse wird seit Jahren als Problemkind der Innenstadt wie eine heiße Kartoffel herumgereicht. In den letzten Wochen ist wieder Leben in die Debatte um die Fußgängerzone gekommen. Das altbekannte Beklagen des Aussterbens der Fußgängerzone muss ein Ende haben. Es hilft niemandem, am allerwenigsten den noch verbliebenen Geschäften in der Fuzo. Nach einigen Aufwärmrunden nähert man sich schön langsam einem neuen Blickwinkel auf die Kirchengasse an.

Ja, die Zeiten, in denen die Gasse als Einkaufsmeile propagiert werden konnte, sind tatsächlich lange vorbei. Das muss aber nicht notwendigerweise nur schlecht sein. Die Kirchengasse kann als einzige wirklich verkehrsberuhigte Zone in der Innenstadt viel mehr als nur Raum für Geschäfte bieten. Wird sie als Wohn- und Lebensraum gestaltet, in dem vielleicht auch der eine oder andere Schanigarten Platz hat, kann dort eine ganz neue Lebensqualität entstehen, die tatsächlich auch neue Bewohner anlockt.