Nutzt sie nicht, schadet sie nicht. Über die Schutzzone auf dem Brucker Hauptplatz.

Von Susanne Müller. Erstellt am 27. März 2019 (02:54)

Die große Aufregung um die Schutzzone am Brucker Hauptplatz hat sich mittlerweile gelegt. Zum einen weil ein Großteil des Unmuts in der Opposition damals dem Umstand geschuldet war, dass sie nicht in den Entstehungsprozess der Schutzzone eingebunden war. Zum anderen weil im letzten Jahr alle gesehen haben, dass sich am Brucker Hauptplatz auch mit Schutzzone nicht viel geändert hat.

Bei der Evaluierung am Montag war man sich jedenfalls einig: Die Schutzzone soll für weitere sechs Monate gelten. Im September soll neuerlich evaluiert werden.

Fakt ist, dass sich die Unruhestifter am Hauptplatz zum Teil vorsichtshalber andere Plätzchen gesucht haben, wo sie bei ihren schnellen Runden mit den getunten Autos Radau machen können. Grobe Vorfälle anderer Natur gab es im letzten halben Jahr offenbar keine. Gegen die Fortführung der Schutzzone will aber sichtlich niemand sein. Nach dem Motto: Nutzt sie nicht, so schadet sie auch nicht.