Ohne Strafen geht es nicht. Über die Pläne für die Reinhaltung des Leitha-Flusses.

Von Susanne Müller. Erstellt am 29. April 2020 (05:05)

Dass man in einem Fluss bergeweise Styroporkisten findet, wie dies zuletzt in der Leitha bei Bruck und Bruckneudorf der Fall war, ist zum Glück nicht alltäglich. Sonstiger Müll in der Leitha allerdings leider schon. Vor allem weggeworfene Plastikflaschen und Getränkedosen gehören beinahe schon zum gewohnten Anblick. Dass dieser traurige Zustand nun von den Gemeinden Bruck und Bruckneudorf zum Anlass genommen wird, um sich mit den anderen Leitha-Gemeinden zusammenzutun und eine Strategie zu erarbeiten, mit der die Leitha künftig sauberer gehalten werden kann, ist höchst erfreulich. Eine rasche Entfernung des Mülls kommt dem gesamten Ökosystem zugute.

Teil dieser Strategie soll aber auch sein, dass mehr Energie in die Ausforschung der Verunreiniger investiert wird. Auch wenn das vielfach natürlich eine schwierige Aufgabe sein wird, ist es doch eine wesentliche. Schließlich kann man nur so hoffen, dass die Umweltverschmutzer weniger werden. Nicht zuletzt ist das auch ein Kostenfaktor, denn für deren Müll muss sonst die Allgemeinheit aufkommen.