Regionale Öffis wären hilfreich. Susanne Müller über die Pläne, das Römerland Carnuntum mobiler zu machen.

Von Susanne Müller. Erstellt am 03. November 2016 (03:09)

Die Anbindung an die Großstadt Wien ist in der Region hervorragend. Innerhalb der Region ist es hingegen oft schwer bis unmöglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu gelangen. Abseits der Bahnrouten und der Schülerbus-Zeiten ist das Öffi-Netz dünn. Vor allem für die Bewohner der kleineren Orte bedeutet dies meist, dass sie ohne Auto nicht auskommen. Für jemanden, der nicht mobil ist, ist es etwa vielfach unmöglich, einen Job zu finden, selbst wenn eine geeignete Arbeitsstelle nur wenige Kilometer entfernt auf ihn warten würde.

Aber auch innerhalb der größeren Gemeinden wäre eine bessere Vernetzung mit Öffis zum Teil wünschenswert – beispielsweise in Bruck von der Innenstadt zum Ecoplus-Gelände. Dort und in mehreren anderen Orten hat man bereits begonnen, über Mikro-ÖV-Systeme nachzudenken. Der jetzige Vorstoß, die gesamte Region mit solchen kleinräumigen Öffi-Verbindungen mobiler zu machen, ist der richtige nächste Schritt. Punktuelle Angebote sind gut, wirklich geholfen ist den Menschen aber erst, wenn es ein regionales Öffi-System gibt.