Alle ziehen an einem Strang. Raimund Novak über den FSV Velm.

Von Raimund Novak. Erstellt am 26. September 2018 (02:50)

„Wer Meister werden will, muss uns schlagen“, diese Aussage von Jürgen Schmitt zeigt deutlich, welchen Weg der Trainer mit dem FSV Velm einschlagen möchte. Die letzten Ergebnisse rechtfertigen die Entscheidung des Vereins, ihn ins Boot zu holen, obwohl Vorgänger Marcin Bergauer gegen Ende der Saison 2017/18 gut unterwegs war.

Das Auftreten der Spieler beweist, dass Schmitt bei der Weiterentwicklung der Mannschaft die richtigen Hebel ansetzt – und das nicht nur im spielerischen Bereich, sondern auch im mentalen. Ein gutes Beispiel war der Auftritt in Ebergassing. Das 1:1 der Grün-Weißen sorgte auf der Trainerbank für kurze Aufregung, da einige eine klare Abseitsstellung ausmachten. Es war aber ein Kicker des FSV, der seinen Mitspielern lautstark klarmachte: „Macht nix Jungs, der Schiedsrichter hat das Abseits eben übersehen. Weiter geht‘s.“ Wo andere Teams lange mit derartigen Entscheidungen hadern, bleiben die Velmer möglichst ruhig.

Der große Zusammenhalt im Team machte sich nach dem Schlusspfiff bemerkbar, als sich alle Spieler und Funktionäre in den Armen lagen. Kein Wunder, ist das Teambuilding im Verein ebenfalls ein Grundbaustein für den Erfolg. So trainiert die Erste wöchentlich gemeinsam mit der U23 und der U17.