Alternative zur Überbrückung. Über die erlaubten Individualtrainings.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 17. März 2021 (01:34)

Vor einigen Wochen wurde noch der FC Mauerwerk für sein Individualtraining ins Eck gestellt, plötzlich kommen mehr Vereine auf die Idee. Mannswörth und SV Schwechat sind schon in diese spezielle Form des Trainings gestartet. Der ASK/BSC Bruck zieht nächste Woche nach.
Vorerst trauen sich nur die „großen“ Klubs aufs Feld. Was auch klar ist: Hier ist von Natur aus auch ein größerer Trainerstab vorhanden, den es für diese Trainings braucht.

Die kleinen Klubs halten sich noch zurück: Personell und finanziell ist ein regelmäßiges Individualtraining nicht leicht zu schaffen. Darüber hinaus fehlt nach wie vor die Perspektive in Gestalt eines möglichen Saison-Restarts. Sollte die Möglichkeit von Gruppentrainings aber weiter auf sich warten lassen, könnte das die Kreativität ankurbeln.

Was bedeuten könnte: Die Spieler organisieren sich ihre Trainings selbst quasi zum Nulltarif. Weil dies immer noch besser sein wird, als fußball-abstinent zu sein und unzählige Kilometer am Asphalt runter zu spulen.