Alternativen in der Hinterhand. Christopher Schneeweiß über den ASK/BSC Bruck.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 12. Juli 2017 (01:00)

Brucks Coach Günter Gabriel befürchtet, bei der Aufstellung zukünftig die „Qual der Wahl“ zu haben. Eben weil der Kader an Stärke gewonnen hat und sich die neuen Kicker in einer guten Verfassung präsentieren.

Eigentlich ist das beim ASK/BSC nichts Neues. Im Winter hatten die Brucker zum Beispiel einen Überschuss an Offensivkräften. Mit Szöke, Sadovic, Bielcik und Mikulic hatte Gabriel vier bärenstarke Stürmer zur Verfügung. Und jetzt ist zwar Szöke Geschichte, doch mit Edin Salkic ist ein neuer, adäquater Bomber dazugekommen.

Die Befürchtung im Winter, ein Überschuss in der Offensive würde dazu führen, dass der eine oder andere auf der Bank oder gar auf der Tribüne verkümmert, stellte sich als Irrglaube heraus. Gabriel war heilfroh, so viele Alternativen zur Verfügung zu haben. So fielen die Wehwehchen – etwa bei Szöke zum Rückrunden-Start – nicht ins Gewicht.

Heuer wird das nicht anders sein. Gabriel kann aus einem Pool an Spielern auswählen und hat auf jeder Position Ersatzmöglichkeiten bei der Hand. Das macht das Spiel der Brucker stärker und unberechenbarer. Für das Bestehen in der Ostliga ist das für den Aufsteiger sicher kein Nachteil.