Attraktivität nimmt rapide ab. Über den ASK Mannersdorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 06. Januar 2021 (01:45)

Der ASK Mannersdorf ist in der aktuellen Situation nicht zu beneiden. Nach dem Abspecken des Kaders im Vorjahr, der quasi Neugründung der Mannschaft und dem anschließenden Prügelknaben-Dasein in der 1. Landesliga hängt der Haussegen schief.

Der Verein hat zwar ein starkes Funktionärs- und Trainerteam am Werken. Und die Nachwuchsarbeit trägt auch seine Früchte (siehe U15-Landesliga). Das Spielen in der Kampfmannschaft hat aber trotzdem innerhalb nur eines Jahres massiv an Attraktivität verloren.

Wie sonst ist es zu erklären, dass der Verein sukzessive seine Kräfte – noch dazu Eigenbauspieler – verliert. Zum Beispiel Tobias Pitschmann im Frühjahr. Und jetzt eben Martin Eichler und Tobias Puchinger, die beide die 1. Klasse Ost dem Abstiegskampf in der 1. Landesliga vorziehen.

Coach Manfred Wachter muss jetzt tief in die Transfer-Trickkiste greifen. Ansonsten bleibt dem Verein wohl nichts anderes übrig, als die Saison abzuhaken und abzusteigen. Vielleicht ist die 2. Landesliga für den ASK Mannersdorf (aktuell) auch besser geeignet, um sich zu stabilisieren.