Aufstiegslust als Transfer-Antrieb. Über die 2. Klasse Ost.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 10. Februar 2021 (01:23)

Einmal mehr sorgen die Entwicklungen in der 2. Klasse Ost für Aufsehen. Das Bestreben, diese Liga verlassen zu wollen, lässt sich auch dieses Mal bei zwei Klubs in der Transferpolitik ablesen.

Wilfleinsdorf hat zum Beispiel einen Umbruch eingeleitet. Dabei war die Herbst-Performance gar nicht so übel. Trotzdem schaut der Klub in die Zukunft und hat sich kräftig verstärkt. Nicht nur, um die Wege Richtung 1. Klasse Ost zu ebnen, sondern auch, um ein gutes Fundament für seine Youngsters zu schaffen. Die Frösche haben einen beachtlichen Nachwuchs in der Hinterhand, der langsam aber sicher in den Erwachsenenfußball vordringen wird. Da braucht es eben ein ausgefeiltes Konzept, damit diese jungen Spieler auch im Froschteich bleiben.

Und auch der SC Au hat sich neu aufgestellt. Neo-Coach Herbert Langer hat mit den Spahic-Brüdern seine erfolgreichen Ex-Gefährten aus Brucker Zeiten zu sich geholt. Die Absicht ist klar: Der Verein sehnt sich nach einem Aufstieg. Heuer wird da gegen Hundsheim nichts zu machen sein. Aber im nächsten Jahr ist Au mit Sicherheit ganz oben dabei.