Dauerbrenner im Kellerkrieg

Erstellt am 18. Mai 2022 | 02:50
Lesezeit: 2 Min
... über einen altbekannten Zündstoff im Abstiegskampf.

Es ist ein alter Hut: Gegen Ende einer Meisterschaft sind Amateurteams oftmals das Salz (zu viel) in der Suppe. Sommerein verlor etwa gegen Traiskirchen II mit 1:4 und echauffierte sich über Spieler auf der Gegenseite, die in der Regionalliga zum Einsatz kamen und schlussendlich auch in der 1. Klasse Ost.

Die Diskussion rund um Wettbewerbsverzerrung ist abgelutscht, aber sie wiederholt sich regelmäßig. Warum? Weil es in der Natur der Sache liegt, dass Amateurteams auf einen großzügigen Talon an Spielern zurückgreifen können. Und da drängt sich eine sportliche Problematik auf.

Denn während Vereine ihren Kader genau planen müssen, um etwaigen Abstiegsproblemen zu entgehen, hilft bei Amateurteams mitunter die „Pi mal Daumen“-Variante. Nach dem Motto: Wenn es brenzlig wird, holen wir Verstärkung runter. Kein Wunder also, wenn das Fass stetig überläuft.