Die Zeit heilt alle Wunden. Über den ASK/BSC Bruck.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 05. Mai 2021 (01:45)

Brucks Maschine lief in der abgelaufenen Saison wie geschmiert. Eine Schlüsselposition im Erfolgsprojekt nahm Mario Sara ein. Mit 36 Jahren stieß der Ex-Bundesligakicker 2018 zum ASK/BSC und avancierte rasch zum Anker im Mittelfeld. Vor der Abwehr als Denker und Lenker war er der verlängerte Arm von Coach Mario Santner am Feld. Keine einzige schlechte Partie habe sein Routinier in den fast drei Jahren abgeliefert, versichert der Cheftrainer. Auf ihn konnte sich Santner verlassen wie auf keinen anderen.

Jetzt verlässt Sara seine Brucker aber in Richtung 2. Klasse Nord und Hornstein. Noch einmal eine Mannschaft zum Meistertitel führen – quasi als Abschluss einer rühmlichen Karriere – das sei Sara vergönnt. Für den ASK/BSC ist die Abwanderung aber ein Stich ins Herz. Mit frischem Personal will Santner seinen Verlust nicht kompensieren. Vielmehr sollen jetzige Mannschaftspfeiler noch mehr in die Verantwortung treten. Das wird funktionieren, aber auch Zeit brauchen. Die lange Vorbereitung auf die neue Saison kommt den Bruckern da sicher gelegen, um das entstandene Machtvakuum auszufüllen.