Höchste Zeit fürs Warnsystem. Über die Sportfreunde Berg.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 22. Juli 2020 (00:42)

Und täglich grüßt das Murmeltier. Erst im Winter gab es eine Transferpanne in unseren Breiten mit dem FC Mauerwerk. Und jetzt wieder: Die Sportfreunde Berg können sich ihre vier Neuzugänge abschminken.

Für den Verein, der in seinem Jubiläumsjahr die Liga aufmischen wollte, ist das eine Katastrophe. Für die Spieler, die jetzt in der Luft hängen und womöglich bei ihrem alten Verein nicht mehr eingeplant sind, ebenso. Am schlimmsten fühlt sich aber Funktionär Gerald Wenkowitsch, dem diese Anmeldepanne passiert ist. In seiner Haut will keiner stecken.

Was passiert ist, ist passiert: Der Fehler kann nicht rückgängig gemacht werden. Irren ist menschlich: Er und hunderte andere Funktionäre in Niederösterreich machen ihren Vereins-Job ehrenamtlich. Was soll man ihm da vorwerfen? Zumal er seit 1996 für die Sportfreunde schuftet und schon unzählige Stunden dabei investiert hat.

Vielmehr braucht es von Seiten des Verbandes eine Lösung, um so eine Katastrophe abzuwenden. Ein Warnsystem gehört installiert, um die Vereine auf den möglichen Lapsus aufmerksam zu machen. Technisch wird das wohl kein Problem sein. Die Berger hatten ihre Transfers schon Tage vor dem Deadline-Day im Kasten. Eine Warnung hätte dem Verein jetzt jede Menge Ärger erspart.