In der Liga angekommen. Über den ASK Mannersdorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 02. Oktober 2019 (02:11)

Die Mannersdorfer haben es geschafft und nach den Auswärtsremis in Waidhofen (0:0) und Ortmann (1:1) nun endlich auch den ersten Sieg vor fremder Kulisse gelandet. Ausgerechnet bei der extrem schweren Auswärtspartie in Schrems packten die Jungs von Coach Christian Zerzan einen 1:0-Erfolg.

Nach dem holprigen Start in die Meisterschaft und dem vielen Lehrgeld, dass der ASK zweifelsohne gleich in den ersten Spielen bezahlen musste, ist jetzt endlich Aufwind zu spüren. Die Mannersdorfer zeigten sich in Schrems taktisch stark, waren aber vor allem dank ihres Einsatzes und ihres Kampfgeistes eine Augenweide. Selbst mit einem Mann weniger – und in der Nachspielzeit sogar nur mit neun Spielern am Platz – wurde der knappe Vorsprung gehalten.

Jetzt müssen die Mannersdorfer den Aufwind nutzen, um gleich nachzusetzen und um Punkte nachzulegen. Nach wie vor ist die Luft dünn, der Abstand zum Tabellenende beträgt nur fünf Zähler. Mit anderen Worten: Die Abstiegsgefahr ist nicht gebannt und wird wohl noch länger ein Begleiter sein. Dass der Druck nicht unbedingt ein Hemmschuh ist, zeigen die letzten Leistungen. Die Zerzan-Elf ist mental gefestigt genug, um sich die Rote Laterne gekonnt vom Leibe zu halten.