Neuzugänge sind Pflicht. Über den ASK Mannersdorf.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 16. Oktober 2019 (02:53)

Die Mannersdorfer haben mit dem Abschied von Florian Kremser einen mutigen Schritt getan. Sich von einem Routinier entledigen ist in der jetzigen Situation ein Wagnis: Zehn Punkte nach elf Runden ist eine magere Ausbeute. Zwar sind aktuell vier Vereine hinter dem ASK und damit wäre man in der Endabrechnung sicher. Aber bleibt man auf dem Kurs, so bleibt das Abstiegsgespenst ein Wegbegleiter bis zur letzten Runde. Und genau in solchen Phasen bedarf es erfahrener Kicker, die schon Einiges am Fußballplatz erlebt haben.

Der ASK hatte jedenfalls seine Gründe, warum Kremser, ein Fixstern in der Meistermannschaft, nun nicht mehr dabei sein soll. Fix ist nun auch, dass im Winter am Transfermarkt nachgebessert werden muss. Ein Drittel der Meisterschaft ist absolviert und es ist das eingetreten, was schon vor Anpfiff der Saison befürchtet wurde: Mannersdorf schießt zu wenig Tore. Und daher schauen, trotz ansprechender Leistungen, zu wenig Punkte heraus.

Dass mit Kämpferherz trotzdem Zählbares an Land gezogen werden kann, ist beachtlich. Gegen Kilb ein 0:2 aufzuholen und noch auf 3:3 zu stellen, das gebührt größten Respekt. Auf das alleine wird sich Mannersdorf aber definitiv nicht verlassen können.