So sieht ein Kämpfertyp aus

über den SC Hof.

Erstellt am 22. September 2021 | 03:11

Man könnte ihn als Fußballnarr bezeichnen. Wer so wie er zwei Mannschaften trainiert (Hof und Schützen) und sich noch dazu mit 52 Jahren eintauschen lässt, der hat sich dieses Prädikat auch verdient.

Die Rede ist natürlich von Anton Dwornikowitsch, der tatsächlich gegen Stixneusiedl sein Comeback auf dem grünen Rasen gab. Toni ist gut in Schuss und wollte es einfach noch einmal wissen. Und so nebenbei reagierte er damit direkt auf die Personalnot beim SC Hof.

Jetzt könnte man einerseits die Kaderplanung der Hofer kritisieren. Natürlich sind dieses Mal viele Umstände zusammengekommen und haben die Mannschaft an ihre personellen Grenzen gebracht. Trotzdem: Dass sich jemand mit 52 Jahren noch einmal ins Geschehen werfen muss, kann nicht die endgültige Lösung sein.

Andererseits ist die Tollkühnheit des Trainers einzigartig. Gut möglich, dass Dwornikowitsch mit seinem Willen, für den Verein das letzte Hemd zu geben, jetzt die Spieler so richtig mitreißt. Mit so einem Kämpfertyp an der Front könnten sich noch sehr viele Hebel in Bewegung setzen.