Team lebt von der Defensive. Christopher Schneeweiß über die SV Schwechat.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 16. September 2014 (16:10)

Schwechats Coach Peter Benes kann einem leid tun. Bis zum Abwinken wurden bei den Trainings Torabschlüsse geprobt. So richtig in Fahrt kam die Offensivabteilung aber deswegen im Spiel gegen Rapid Wien II nicht.

Klar: Die Angriffsreihe hat mit Ausfällen zu kämpfen. Tomislav Kovacic fehlt verletzungsbedingt. Und Ondrej Skorec, der im Sommer geholt wurde und Schwechats schärfste Angriffswaffe verkörpern sollte, ist derzeit ein laues Lüftchen und nicht einmal im Kader. Die restlichen Stürmer wie Robin Freiberger und Patrick Handler sind noch zu jung, um in der Ostliga den Karren aus dem Dreck ziehen zu können.

Verzweifeln brauchen die Schwechater deswegen nicht. Eine Torfabrik war die SV Schwechat in der Ostliga ja schon lange nicht mehr und trotzdem konnte die Liga stets gehalten werden. Diese Mannschaft lebt eben von einer starken Defensive. Und die ist heuer wieder vorhanden.

Die Truppe wird auf alle Fälle noch einige Punkte im Herbst holen. Genügend, um darauf aufbauend im Frühjahr den Klassenerhalt zu packen. Hilfreich wäre dabei aber nichtsdestotrotz, eine neue offensive Primärwaffe an Bord zu holen.