Verjüngung ist die Devise. Christopher Schneeweiß über den ASK/BSC Bruck.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 11. Juli 2018 (02:29)

Die Brucker haben sich den nächsten Youngster an Bord geholt: Milan Losonci heißt der 21-jährige Slowake und soll ein Top-Talent sein. Zwar kam er von Zweitligist Deutsch Jahrndorf aus dem Burgenland, dort soll er aber nur geparkt worden sein, nachdem er davor keinen passenden Verein gefunden hatte.

Die Brucker haben damit eine weitere heiße Aktie für die Zukunft. Es sind ähnliche Voraussetzungen also wie zuvor beim Transfer von Miriton Kokollari.

Überhaupt spiegeln die bisherigen Transferaktivitäten der Brucker eine neue Vereinspolitik wider: Weg von den Haudegen – den Routiniers – hin zu jungen, hungrigen Spielern. Genau das, was Coach Mario Santner gegen Ende der Vorsaison gefordert hatte, wird jetzt umgesetzt.

Der ASK/BSC Bruck wird damit heuer seinen Ruf loswerden, eine „alte“ Mannschaft zu sein. Ob die Brucker dafür zu grün für die Ostliga sein werden? Eher nicht. Es steckt trotzdem noch sehr viel Routine in dieser Truppe. Es treten nur andere Kicker in die Rolle des Häuptlings.

Die Mischung wird passen. Wie so oft wird aber der Auftakt von großer Bedeutung sein. Ein Erfolgserlebnis würde dem Team sofortigen Zuspruch und damit immense Kraft für den restlichen Herbst geben.