Wann kommt die Kehrtwende?. Christopher Schneeweiß über den SC Au.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 14. September 2016 (05:54)

„Das ist definitiv eine Top-5-Mannschaft“, meinte Hundsheims Coach Martin Matzinger nach dem 2:0-Sieg über den SC Au. Auch er konnte es nicht fassen, dass der Leithaberg-Klub in der Tabelle so weit unten steht und noch keinen Sieg auf dem Konto hat.
Der Traditionsklub ist das beste Beispiel dafür, wie schwer Ausfälle bei einer Amateurmannschaft ins Gewicht fallen können. Plötzlich ist die Qualität und Stabilität nicht mehr gegeben und die Mannschaft rutscht in der Tabelle immer weiter ab.

Die Elf von Coach Michael Hartl braucht zudem ein Erfolgserlebnis, einen Sieg, um endlich wieder Selbstvertrauen zu tanken und in der neuen Saison anzukommen. Jetzt kommen auch zwei Gegner, die von der Papierform her wohl unter den Aurern stehen: Rohrau und Höflein. Da bedarf es jetzt eines kräftigen Lebenszeichens, um die Trendwende mit Punktezuwachs zu schaffen.

Keine Frage: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Aurer wieder zurückkommen. Sie wurden bis dato unter ihrem Wert geschlagen. Aber zu den Spitzenrängen sind es bereits elf Punkte Abstand. Das ist mächtig Holz und in Anbetracht der Übermacht des SC Haslaus und den starken Verfolgern aus Hundsheim und Sarasdorf nur ganz schwer aufzuholen. Der Aurer Titeltraum bleibt heuer wohl nur ein Traum.