Wechsel kam viel zu früh. Über den Trainerwechsel bei Mauerwerk.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 28. August 2019 (02:22)

Nach nur vier Runden ist Schluss: Richard Slezak musste seinen Trainersessel bei Mauerwerk räumen. Die Vereinsführung war nach der Sieglosigkeit alles andere als happy.

Was bleibt, ist ein Berg voller Arbeit. Den wird Nachfolger Norbert Schweitzer gerne in Angriff nehmen. Das Potenzial in dieser Mannschaft ist riesig und dass sie weit unter ihrem Wert geschlagen wurde, liegt auf der Hand.

Slezak hätte diesen steinigen Weg wohl ebenso erfolgreich bestreiten können. Mauerwerk trennte sich zu früh vom Slowaken, der als Visionär gilt und als solcher langfristig denkt. Schnellschüsse waren bei ihm auch in Parndorf kein Thema. Slezak baute sukzessive eine schlagkräftige Landesliga-Truppe auf, die langsam aber sicher Ostliga-Reife annahm. Und dort durfte sie Slezak schlussendlich weiterbetreuen. Es war ein langwieriges, aber starkes Projekt. Noch heute finden sich in der Parndorfer Mannschaft (jetzt wieder Landesliga) Kräfte von damals.

Der schnelle Erfolg stellte sich bei Mauerwerk nicht ein. Das war aber bei dem neu geformten Team vorprogrammiert. Dass Mauerwerk einen fähigen Trainer für diesen punkteschwachen aber fast logischen Auftakt opfert und ihm kein Vertrauen mehr schenkt, ist unverständlich.