Strafen gegen Müllberge

Erstellt am 23. Februar 2022 | 05:31
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über die Umweltsünder, die ihren Unrat achtlos in der Natur loswerden.

Es gibt sie immer häufiger, die Menschen, die mit einem Sackerl bewaffnet spazierengehen. Sie nutzen jeden Weg ins Grüne auch dafür, den Unrat aufzusammeln, den andere achtlos weggeworfen haben. An ihnen sollte man sich ein Beispiel nehmen. Dennoch hat man den Eindruck, dass sie gegen Windmühlen kämpfen. Ebenso wie die Flurreiniger, die jedes Jahr in den meisten Gemeinden unterwegs sind.

In den Windschutzgürteln, am Straßenrand – und wie das Beispiel der Leithabrücke zwischen Bruck und Bruckneudorf zeigt – auch unter Brücken wird gedankenlos Müll entsorgt.

Der freundliche Appell scheint hier nicht zu wirken. Es müsste wohl rigoros gestraft werden, um die zahlreichen Umweltverschmutzer dazu zu bringen, ihre leeren Dosen und Flaschen noch ein paar Meter zu tragen. Denn der nächste Mistkübel ist meist ohnehin nicht weit entfernt.