Toptransfer mit kleinem „Aber“. Über die Transfers von Bruck und Schwechat.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 13. Juni 2019 (01:06)

Ein Klassiker in der Transferzeit ist die Rückkehr von Spielern zu ihrem Ex-Klub. Auch in dieser Übertrittszeit kennt diese Tradition natürlich keinen Abbruch. In dieser Woche kam es gleich zu zwei prominenten Comebacks. Maximilian Meznik kehrt ins Gehäuse der Schwechater zurück und verließ dabei den zukünftigen Ligakonkurrenten der Braustädter: Mannswörth! Das bevorstehende Mega-Derby hat also eine weitere emotionale Facette erhalten. Weiters holten die Brucker ihren alten Goalgetter Janos Szöke (32) zurück.

Grundsätzlich sind solche Transfers nur logisch: Die Beteiligten bleiben nach der Trennung in Kontakt. Und eine Reunion ist da schnell eingeleitet. Der große Vorteil solcher Rückhol-Manöver ist, dass die Spieler das Umfeld und womöglich Teile der Mannschaft noch gut kennen. Eine rasche Integration ist daher ein Kinderspiel.

Im Falle von Szöke stellt sich aber dann doch die Frage, wie schnell sich der Goalgetter an die Ostliga gewöhnen wird. Seine letzte Station war ein 2. Liga-Verein, der Sprung ist riesig. Szöke wird all seine Klasse, vor allem seine gewaltige Schusskraft, aufbringen müssen, um in Bruck nochmals durchstarten zu können.