Unschön, aber leider effektiv

über das EAVG-Druckmittel, das nun doch den Weg für die Deponie freigemacht hat.

Erstellt am 15. Dezember 2021 | 05:32
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Jetzt ist es also fix: Nächstes Jahr soll die Deponie der Enzersdorfer Abfallverwertungsgesellschaft (EAVG), einer Porr-Tochter, errichtet werden. Bisher scheiterte die Errichtung nicht an den Genehmigungen, sondern an der Zufahrt, die sie zum Gelände braucht. Die liegt auf Göttlesbrunner Grund und die Gemeinde hatte bisher ihre Zustimmung verweigert. Nun hat die EAVG ihr allerdings mit einer Klagsdrohung die Daumenschrauben angesetzt – mit Erfolg.

Dass die Methode unschön ist, muss man wohl nicht extra betonen. Für Göttlesbrunn war das Unterstützungsangebot aus Enzersdorf nicht akzeptabel. Zumal doch ein beträchtliches Risiko bestand, vor Gericht den Kürzeren zu ziehen. Am Ende bleibt aber das etwas unbehagliche Gefühl, dass die Sache vielleicht anders ausgehen hätte können, wäre die Gesprächsbasis zwischen den beiden Gemeinden etwas besser gewesen.