Unzufriedene wird es geben. Über das große Drama rund um den Wilfleinsdorfer Sportplatz.

Von Susanne Müller. Erstellt am 16. Oktober 2019 (05:00)

Die Überlegung, den Wilfleinsdorfer Sportplatz an den Ortsrand auszusiedeln, gab es bereits in den 1990er Jahren. Im Vorjahr gab der damalige Bürgermeister Richard Hemmer den Anstoß für die Umsetzung. Und zwar aus gutem Grund. Der jetzige Sportplatz liegt mitten im Ort. Der Sportverein kämpft mit einer Infrastruktur, die in die Jahre gekommen und zu klein ist. Die Anrainer beklagten sich über die Verkehrs- und Parkplatzprobleme, die der Sportplatz verursacht.

Damit nahm das Drama allerdings erst richtig seinen Lauf. Verbissen wird seither in zwei Lagern für und gegen die Sportplatz-Verlegung gekämpft. Die Befragung, die nun klären soll, was die Mehrheit der Wilfleinsdorfer will, wird wiederum von der Opposition bekämpft. Gerade vor der Wahl will man offensichtlich vermeiden, dass man sich im wachsenden Wilfleinsdorf unbeliebt macht. Unterm Strich wird ein Teil der Bevölkerung mit dem Ergebnis unzufrieden sein. Damit muss man als Politiker aber leben können.