Erstellt am 13. Februar 2019, 04:39

von Susanne Müller

Vom Schandfleck zum Musterstück. Susanne Müller über die Sanierungsarbeiten bei der Brucker Burg.

Lange Zeit war man skeptisch gewesen, zu oft schon hatte man vergeblich auf ein umsetzbares Projekt für die Brucker Burg gehofft. Im August 2017 begann die Arthur Krupp Wohnbaugenossenschaft aber tatsächlich mit den Bauarbeiten. Wie sich nun gezeigt hat, war es auch aus Sicherheitsgründen höchst an der Zeit, dass damit etwas geschieht. Die Außenmauer zur Hainburgerstraße hatte sich bereits geneigt. Im Dachbereich waren bereits ganze Gesimsteile abgebrochen.

Mittlerweile kann sich der Baufortschritt sehen lassen. Und er ringt einem Hochachtung vor den Experten ab, die dort am Werk sind. Das Gebäude, das auf das 14. Jahrhundert zurückgeht, ist schließlich alles andere als eine 0815-Baustelle.

Ist die Sanierung erst abgeschlossen, wird die Burg vom Schandfleck zu einem Musterbeispiel für die Erhaltung von historischer Bausubstanz mutieren. Und als „Generationenhaus“ eine weitere Ära in der langen Geschichte des Hauses bilden.