Wann, wenn nicht jetzt

Erstellt am 27. Juli 2022 | 04:16
Lesezeit: 2 Min
Über die Pläne für erste Energie-Genossenschaften.

Höflein will im Herbst eine Energie-Genossenschaft gründen. Und es ist wahrscheinlich nicht die einzige Gemeinde im Bezirk, die in diese Richtung gehen wird. Die Idee dabei ist, dass sich Gemeindebürger zusammenschließen, um gemeinsam in erneuerbare Energieformen zu investieren – und dann natürlich auch gemeinsam den Ertrag davon auszuschöpfen.

Dieses Modell kann gerade in unserer Region zukunftsträchtig sein. Das Bekenntnis zu erneuerbarer Energie gibt es auf Gemeindeebene hier ja schon lange. Wenn nun die Bürger selbst ihre Energie-Zukunft in die Hand nehmen, dann ist das der erste Schritt, um sich aus der hochproblematischen Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten zu befreien. Und es ist ein Garant dafür, tatsächlich zu wissen, woher der Strom kommt, den man in den eigenen vier Wänden nutzt. Die bedrohliche Teuerungswelle kann man dann auch etwas gelassener beobachten.