Weg in ruhiges Fahrwasser. Susanne Müller über die Notmaßnahme beim Roten Kreuz Götzendorf.

Von Susanne Müller. Erstellt am 25. Juli 2018 (02:14)

Beim Roten Kreuz in Götzendorf hat jetzt der Landesverband eingegriffen. Nachdem zuletzt sowohl der Bezirksstellenleiter als auch der Kassier zurückgetreten war, wurde nun das gesamte restliche Leitungsteam abgesetzt. Bis auf Weiteres soll sich ein Kurator, der vom Landesverband eingesetzt wurde, um die Führung der Bezirksstelle kümmern. Und offenbar sind Neuwahlen gar nicht geplant – in Schwechat stellt man sich schon darauf ein, dass die kleinere Bezirksstelle an die dortige große Organisation angegliedert wird.

Über die Hintergründe äußert sich niemand konkret. Man kann aber davon ausgehen, dass – salopp ausgedrückt – im Leitungsgremium zuletzt ziemlich die Fetzen geflogen sein dürften. Fix ist, dass die Bezirksstelle in einem schweren finanziellen Schlamassel steckt.

Wichtig ist also, dass sie nun wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Die angedachte Angliederung an Schwechat klingt daher nach einer vernünftigen Lösung. Unterm Strich zählt schließlich, dass der Rettungsbetrieb ungestört fortgeführt werden kann.