Zeit ist reif für Kooperation

über das Vorhaben, die Grenze bei medizinischen Dienstleistungen abzubauen.

Erstellt am 10. November 2021 | 05:50

Der gesamte Brucker Raum liegt nur einen Steinwurf von der Grenze zur Slowakei entfernt. Und damit auch zur Großstadt Bratislava. Ein Umstand, den man im täglichen Leben in vielen Bereichen bemerkt. Nicht nur, dass sich mittlerweile viele Slowaken in den Gemeinden des Bezirks angesiedelt haben und die Nachfrage nach Grundstücken und Wohnraum nach wie vor groß ist, es pendeln auch viele über die Grenze zu ihrem Arbeitsplatz.

Nur im medizinischen Bereich ist es nicht so einfach, eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, wenn sie sich hinter der Grenze befindet. Das soll sich nun ändern. Die Zusammenarbeit soll hier deutlich verbessert werden. Das Waldviertel zeigt mit Tschechien bereits vor, dass das möglich und vorteilhaft ist. Höchste Zeit also, dass bei uns auch ein Rettungsauto über die Grenze fahren darf.