Bruckneudorf regelt das Hämmern und Sägen. Laute Haus- und Gartenarbeiten dürfen nur noch zu bestimmten Zeiten verrichtet werden. Sonst droht Strafe.

Von Otto Havelka. Erstellt am 18. Juni 2020 (05:10)
Rasenmähen ist in Bruckneudorf künftig auch nur zu bestimmten Zeiten erlaubt.
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„Es gibt leider immer wieder Leute, die glauben, ihre leeren Flaschen Sonntagfrüh in den Glascontainer werfen zu müssen“, klagt SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker. Nun hofft er das lärmende Ärgernis für die Anrainer mit einer Lärmschutzverordnung einzudämmen.

Lärmerzeugende Haus- und Gartenarbeiten wie beispielsweise Hämmern, Sägen, Bohren oder auch das Entsorgen von Altglas sind künftig nur zu bestimmten Zeiten erlaubt und an Sonn- und Feiertagen gänzlich verboten (siehe Infobox). Ausgenommen sind „Tätigkeiten im Rahmen der Land- und Forstwirtschaft oder etwa Straßenreinigung, Müllabfuhr und Schneeräumung.

Wie auch bei der Hundeverordnung (siehe Bericht oben) stehen auf Verstöße gegen die neue Bestimmung Geldstrafen bis zu 500 Euro.

Neben der Lärmschutzverordnung gilt auch eine neue Regelung für Schanigärten, die künftig von 8 bis 24 Uhr betrieben werden dürfen.

Sie dürfen aber nicht mehr als 75 Plätze umfassen und der Wirt muss mit sichtbaren Hinweisen darauf aufmerksam machen, dass laut Verordnung „lauteres Sprechen als der übliche Gesprächston der Gäste, Singen und Musizieren“ verboten ist.