Markt-Neubau soll im Herbst starten. Ursprünglich wäre das Bauende schon 2016 geplant gewesen. Vorbereitungen dauerten länger. Fertigstellung dann 2019.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 27. Januar 2017 (05:10)
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Rund 2.000 bis 3.000 Tonnen an Bio-Erzeugnissen können im Silo des Lagerhauses gelagert werden.
Gerald Burggraf

BRUCK Bereits seit 2004 gibt es Überlegungen für den Neubau des Lagerhaus-Marktes in der Feldgasse. Wirklich weitergegangen ist bisher jedoch nicht viel – abgesehen von regelmäßigen Ankündigungen, dass der Baustart kurz bevorstehe.

Bereits 2014 spekulierte Bernd Pflanzer, Geschäftsführer der Raiffeisen Lagerhaus GmbH (RLG), im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Standort-Jubiläum mit einem Baubeginn 2015 – mit dem Hinweis „frühestens“. Doch daraus wurde nichts, einzig die Parkflächen wurden im vergangenen Jahr auf 100 Stellplätze verdoppelt.

„Ein derartiges Projekt muss auf Sicht für die nächsten 20 Jahre realisiert werden. Dafür verwende ich lieber noch ein Jahr mehr Hirnschmalz. Wir wollen es seriös und korrekt umsetzen“, betont Pflanzer. Dabei gehe es schlichtweg um „intelligente Planung“.

Doch wie er im Zuge der Generalversammlung der Raiffeisen-Genossenschaft Industrieviertel Nordost, einem der Eigentümer der RLG, am Mittwoch in Margarethen) mitteilte, könnte es nun so weit sein. Denn Pflanzer geht von einem Baustart noch heuer im Herbst aus. Die Aus- und Neubauarbeiten werden während des laufenden Betriebs stattfinden. „Die Fertigstellung ist für 2019 anvisiert“, so der Lagerhaus-Geschäftsführer. Welche Beträge die Gesellschaft in den Markt-Umbau investieren wird, will Pflanzer noch nicht sagen.

Lagerhaus-Silo nur für Bio-Produktlagerung

Bereits umgesetzt ist hingegen die Neuordnung der Lagerlogistik für landwirtschaftliche Produkte am Brucker Standort. Bisher konnten Bio-Erzeugnisse in der Region nur in der Niederlassung Prellenkirchen abgegeben werden. Künftig steht dafür auch der Silo in Bruck zur Verfügung.

Die Flachdächer sind für konventionell erzeugte Produkte bereitgestellt. Das entspricht einer 50:50-Aufteilung von je 2.000 bis 3.000 Tonnen. „Damit kommen wir der steigenden Nachfrage nach“, so Pflanzer.