Eiscontainer: SPÖ kritisiert LIM

Erstellt am 16. Mai 2021 | 02:23
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Johann Kopf sieht im Populismusvorwurf der SPÖ eine „seichte Geschichte“.
Foto: privat, privat
Die Mannersdorfer LIM hat in der letzten Sitzung gegen die Errichtung des Eiscontainers gestimmt. Die SPÖ ortet „fehlende Handschlagqualität“.
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„Das ist Populismus reinster Sorte – sobald man merkt, dass der Wind sich dreht, seine Meinung entsprechend zu ändern“, ärgert sich Bildungsstadtrat Mark Hofstetter (SPÖ) über die Liste Mannersdorf (LIM). In der letzten Stadtratssitzung haben die beiden LIM-Stadträte Johann Kopf und Wilfried Duchkowitsch die Kritik an der Vorgehensweise der Gemeindeführung bei der Errichtung des Eiscontainers am Wüsten-Parkplatz bekräftigt und dagegen gestimmt. 

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Mark Hofstetter kritisiert „fehlende Handschlagqualität“ der LIM.
Foto: privat, privat

Für Hofstetter hat die LIM „fadenscheinige Gründe“ vorgebracht. Unter anderem hat die LIM kritisiert, dass Arbachmühlen-Betreiber Christian Wallner kurz vor Eröffnung des Eiscontainers darüber informiert wurde und dass im Eiscontainer auch Getränke verkauft werden. „Wir haben nie gesagt, dass wir dabei sind. Die Rahmenbedingungen, wie vereinbart, wurden nicht abgeklärt“, hält Kopf fest. Den Populismusvorwurf bezeichnet er als „seichte Geschichte“. Es müsse der LIM zustehen, auch gegen SPÖ und ÖVP zu stimmen, so der Obmann.  

Hofstetter wirft der LIM auch fehlende Handschlagqualität vor, wodurch eine Zusammenarbeit erschwert werden würde. Duchkowitsch reagiert auf diesen Vorwurf mit Unverständnis. „Er kann uns nicht vorwerfen, keine Handschlagqualität zu haben. Er soll zuerst in seinen eigenen Reihen Klarheit schaffen“, betont er.

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