Jeder kann helfen die Gelsenplage zu verringern. Den ersten Einsatz hat das GEBL-Team hinter sich. Bei der Vermeidung einer Gelsenplage kann jeder mithelfen.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 05. Mai 2017 (05:18)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Die Gelsen werden in einer Kohlendioxid-Falle gefangen.
NOEN, privat

Das Jahr 2016 ist aus der Sicht der Gelsenbekämpfung Leithaauen (GEBL) ein erfolgreiches gewesen. Denn in diesem Jahr wurden allgemein weniger Gelsen mit Kohlendioxid-Fallen gefangen und gezählt. Dies ist vor allem insofern interessant, da es im vergangenen Jahr doch einige Überschwemmungen in der Au gegeben hat. GEBL-Obmann Mark Hofstetter schlussfolgert daraus: „Hätten wir 2016 nichts gegen die Gelsenlarven gemacht, wäre es ein extrem ungemütliches Jahr geworden.“

Auch in diesem Jahr werden sich die freiwilligen Mitarbeiter des GEBL bemühen, die Gelsenplage kleinzuhalten. „Viele der Mitarbeiter der Gelsenwehr sind nun schon einige Jahre dabei und kennen somit das Gelände und die üblichen Brutstätten sehr gut – ein unschätzbar wertvolles Wissen!“, betont Hofstetter. Den ersten Einsatz hat das GEBL-Team bereits hinter sich: In den Auen war schon das erste Hochwasser.

Aber auch jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten, die Vermehrung von Gelsen zu verhindern. Vor allem die Vermeidung von Wasserflächen spielt dabei eine wichtige Rolle. Als letzte Alternative kann auch das Bakterium BTI eingesetzt werden.