Lafarge präsentiert sich als Vorreiter

Erstellt am 04. Dezember 2022 | 05:01
Lesezeit: 2 Min
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Zeigten sich beeindruckt und stolz: Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Vizekanzler Werner Kogler und Lafarge-CEO Berthold Kren.
Foto: Lafarge/Germershausen
Im Zuge der Kampagne „Klimaneutrale Industrie“ besuchten gleich zwei Regierungsmitglieder das Zementwerk in Mannersdorf.
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Auf dem Weg zu einer „klimaneutralen Industrie“ nimmt die Bundesregierung viel Geld in die Hand: Bis 2030 stehen über fünf Milliarden Euro für klimafreundliche Produktionsanlagen und mehr Energieeffizienz zur Verfügung. Vergangenen Montag besuchten Vizekanzler Werner Kogler und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) die größte Zementproduktionsanlage Österreichs, die Lafarge in Mannersdorf.

Das Werk hat die Unabhängigkeit von Gas beinahe vollständig umgesetzt und der Einsatz von Recyclingstoffen soll in den kommenden Jahren noch ausgebaut werden (Stichwort „Baurestmassendeponie“).

Lafarge ist damit laut eigenen Angaben „weltweit Vorreiter“ am Weg zur klimaneutralen Zementproduktion und möchte zeigen, wie die Klima- und Transformationsoffensive, Österreichs Industrie fit für den Wettbewerb der Zukunft machen kann. Vizekanzler Kogler dazu: „Ökonomie und Ökologie passen nicht nur unter einen Hut – sie bedingen einander. Jetzt heißt es, Brücken in die erneuerbare Zukunft zu bauen. Es freut mich, dass bereits viele österreichische Industriebetriebe, wie zum Beispiel Lafarge in Mannersdorf, diesen Weg gehen und damit zur Ökologisierung unserer Industrie beitragen.“

Worte des Lobes findet auch Ministerin Gewessler: „Wie es gehen kann, hat uns heute Lafarge in Mannersdorf gezeigt. Danke für den Einblick in die klimafreundliche Zukunft der Zementproduktion in Österreich.“

„Wir sind klimatechnisch an der Weltspitze!“

Erfreut über die Anerkennung des eingeschlagenen Weges aus Regierungskreisen zeigt sich Lafarge-CEO Berthold Kren: „Wir sind stolz auf unsere geringe Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, mit der wir bereits in den späten 1980ern begonnen und konsequent fortgesetzt haben. Diese Strategie hat uns an die Weltspitze katapultiert. Nirgendwo anders wird Zement mit einem geringeren CO2-Fußabdruck produziert, nirgendwo anders werden so effektiv Abfall- und Reststoffe eingesetzt wie in Österreich.“

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