Mehr Gelsen als in den Jahren zuvor. Ein Massenauftreten soll es durch die Maßnahmen des GEBL nicht geben. Durch den Regen sind aber viele Brutstätten entstanden.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 30. Mai 2021 (05:15)
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GEBL-Obmann Mark Hofstetter bei der Bekämpfung von Gelsenlarven, um ein Massenauftreten im Sommer zu verhindern.
GEBL, GEBL

Mit einem größeren Gelsenaufkommen als in den letzten Jahren rechnet der Verein zu Bekämpfung der Gelsen in den Leithaauen (GEBL). Durch den häufigen Regen im Mai sind natürliche Wasserstellen entstanden, wovon Gelsen profitieren. Die niedrigeren Temperaturen haben keinerlei Auswirkungen, sie verlangsamen lediglich die Entwicklung der Gelsen.

„Ich gehe davon aus, dass wir die meisten Großbrutstätten ‚erwischt‘ haben, und es somit zu keinem echten Massenauftreten von Gelsen kommen wird“, zeigt sich GEBL-Obmann Mark Hofstetter zuversichtlich. Er verweist jedoch auf kleine Brutstätten. Hier kann jeder einen Beitrag leisten, indem er stehende Wasserflächen wie Regentonnen vermeidet und biologisch lebendige Gewässer wie Teiche schafft. Treten Larven auf, können diese mit dem Mittel BTI vernichtet werden.

Der GEBL verwendet bei der Gelsenbekämpfung das biologisch hergestellte Larvizid. Dieses wirkt nur auf Gelsenlarven, versichert Hofstetter.