Vernetzung am Jugendstammtisch

Jugendbetreuerin Sandra Murr will gemeinsam mit den Jugendgemeinderäten ein offenes Ohr für Jugendthemen anbieten.

Erstellt am 14. August 2021 | 04:24
Vernetzung am Jugendstammtisch
Jugendbetreuerin Sandra Murr sowie die Jugendgemeinderäte Roland Eberle und Marion Pitschmann wollen, dass sich das Jugendzentrum zu einer Ansprechstelle bei Jugendthemen etabliert.
Foto: Nicole Frisch

Seit mehr als einem halben Jahr ist Sandra Murr für die Jugendlichen der Stadtgemeinde Ansprechpartnerin. Die Jugendbetreuerin hat ein offenes Ohr für sie, hilft bei der Lösung von Problemen oder sorgt für Freizeitgestaltung. Zuletzt standen beispielsweise Ausflüge in den Hochseilgarten Tattendorf oder in eine Trampolinhalle am Programm, im Jugendzentrum wurden auch Badeperlen selbst hergestellt. 

Zwar kommt es im Jugendzentrum derzeit zu einem Generationenwechsel, so Murr. Allerdings hat sich auch ein fester Kern von sechs bis acht Mädchen etabliert. Weitere Jugendliche stoßen regelmäßig dazu. Neben der Jugendarbeit bietet Murr auch Angebote für Eltern und Erziehungsberechtigte an. 

In einem neuen Projekt wollen Murr und die beiden Jugendgemeinderäte Marion Pitschmann (LIM) und Roland Eberle (SPÖ) auch jene Jugendliche ansprechen, die vom Jugendzentrum bisher noch nicht erreicht wurden. Ein Jugendstammtisch soll Austausch und Vernetzung ermöglichen. „Es geht rund um das Thema Jugend. Dem wollen wir ein offenes Ohr bieten“, lässt die Jugendbetreuerin wissen. 

Am Jugendstammtisch nehmen allerdings nicht nur Jugendliche Platz. Auch Erziehungsberechtigte sowie Vereine, Lehrer oder auch Anrainer werden eingeladen, ihre Anliegen zu äußern und sich mit Ideen einzubringen. Für jede der Gruppen ist ein Zeitslot von einer halben Stunde vorgesehen. „Die ersten paar Treffen werden wahrscheinlich vor allem eine Vorstellung des Jugendzentrums sein“, meint Murr. Das erste Treffen soll am 4. Oktober stattfinden. Bei jedem Treffen werden Murr und zumindest ein Jugendgemeinderat anwesend sein. Diese sind vorerst vierteljährlich geplant. 

Für Eltern und Erziehungsberechtigte können bei Interesse Workshops zu bestimmten Themen wie der Suchtprävention organisiert werden. Mit den Mannersdorfer Vereinen soll die Zusammenarbeit intensiviert werden. „Top-Winner sind wir, wenn die Vereine sagen, wir wollen ein Fest veranstalten und ein lukratives Angebot für die Jugend schaffen, und dann Jugendarbeiter ins Boot holen“, erklärt Murr. 

Ziel ist es, dass sich das Jugendzentrum zur Anlaufstelle bei Jugendangelegenheiten entwickelt. „Das ist unser langfristiges Ziel, vielleicht geht es auch schneller“, betont Eberle. Pitschmann zeigt sich zuversichtlich, dass dies durch Murr gelingen wird.