Pächterwechsel im Margarethener Bistro fix

Erstellt am 20. Mai 2022 | 05:45
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8359407_gre20re_marg_bistro_kowalik_c_havelka.jpg
Der Adeg-Markt bleibt natürlich in den Händen von Kaufmann Sebastian Kowalik – für das Bistro sucht die Gemeinde hingegen einen neuen Pächter.
Foto: Otto Havelka
Pächter und Kaufmann Sebastian Kowalik und Margarethens Ortschef Markus Plöchl sind sich einig: Bistro und Essen auf Rädern werden neu vergeben.
Werbung

Die Kritik an Sebastian Kowalik via Social Media riss nach dem jüngsten Bericht in der NÖN nicht ab. Weiter wurde sein Essen im Bistro und jenes, das er Pensionistinnen und Pensionisten als Essen auf Rädern anbot, kritisiert. Er selbst reagiere unhöflich, wenn man ihn auf Mängel hinweise, hieß es.

Dass einer allein zwei Adeg-Märkte, Bistro und Essen auf Rädern nicht stemmen kann, musste Kowalik, der im April beide Köche an einen Mitbewerber verlor, nun auch einsehen. Kritik und Arbeitspensum führten Kowalik direkt ins Spital.

Er sei auf dem Weg der Besserung. Ortschef Markus Plöchl (ÖVP) und Helmut Tomek (SPÖ) haben umgehend reagiert: Die Bezieher von Essen auf Rädern wurden informiert, dass diese Dienstleistung ab Juni das Unternehmen apetito Österreich GmbH mit Zentrale in Pyhra übernehmen wird. Apetito hat 60 Jahre Erfahrung auf diesem Sektor. „Qualität und Preis stimmt. Das ist eine sehr gute Lösung für unsere PensionistInnen“, ist sich Helmut Tomek sicher.

Während Tomek für Essen auf Rädern also eine schnelle Lösung fixiert hat, begab sich Bürgermeister Markus Plöchl auf die Suche nach einem neuen Pächter für das Bistro in Margarethen. „Das Bistro ist nach wie vor gut besucht. Das Angebot wird angenommen. Der Personalmangel, die Nachwehen der Pandemie – wir wollten Kowalik damit nicht alleine lassen und ihn als Kaufmann verlieren. Wir sind überein gekommen, dass das Bistro daher in neue Hände vergeben werden soll“, so Plöchl. Details möchte der Ortschef jedoch erst nach einer fixen Übergabe bekanntgeben.

Auf Nachfrage der NÖN bei Sebastian Kowalik, bestätigt dieser die Übereinkunft mit dem Bürgermeister. Gleichzeitig merkt er aber an: „Ich hab, wie gesagt, sehr viel Geld investiert. Über eine geeignete Ablöse müssen wir noch reden.“

Werbung