Mann fuhr mit gefährlicher Kriegsmunition bis nach Wien. Bei archäologischen Grabungen in Maria Ellend kamen plötzlich 13 Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg zum Vorschein. Ein 42-Jähriger lud das Kriegsmaterial in sein Auto und fuhr damit bis nach Wien zur Polizeiinspektion Taubstummengasse.

Von Susanne Müller. Erstellt am 30. April 2021 (19:37)
LPD

Dort erkannte ein Sprengstoff-Experte schnell, dass es sich um nach wie vor gefährliche Munition handelte. Er verständigte den Entminungsdienst des Bundesheeres, der die gefährliche Fracht übernahm und zur Sprengstoffvernichtung brachte. Die Polizeiinspektion und Teile der Taubstummengasse mussten für längere Zeit für Fußgänger und Fahrzeuge gesperrt werden. Für den Überbringer der Munition war die Sache in diesem Fall gut ausgegangen.

Die Polizei warnt aber eindringlich davor, verdächtige Munition oder sonstige Gegenstände zu berühren oder gar zu transportieren. „Verständigen Sie über den Notruf 133 die Polizei und lassen Sie die Gegenstände bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte unverändert“, ist der dringende Rat der Polizei.