Erstellt am 24. April 2014, 16:24

von Gerald Burggraf

Mars: 20 Millionen e für Brucker Standort. Nahrungsmittelproduzent will weiter investieren. Unternehmen bilanziert 2013 mit Umsatzplus von drei Prozent.

Die Umsätze bei Mars Austria stimmen. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen, welches eine Tierfutterproduktion in Bruck betreibt, insgesamt 371 Millionen Euro erwirtschaften.  |  NOEN, Mars Austria
Mit über 330 Mitarbeitern ist die Fabrik von Mars Austria im östlichen Industriezentrum nicht nur in der Stadtgemeinde Bruck, sondern auch im Bezirk einer der Leitbetriebe. In Bruck beschränkt sich die Produktion auf Heimtiernahrung, im Werk in Breitenbrunn werden hingegen die Schokoladeprodukte des Unternehmens hergestellt.

Frischebeutel sind eine Erfolgsgeschichte

Das vergangene Jahr 2013 lief für Mars Austria jedenfalls sehr zufriedenstellend, wie aus der Geschäftsbilanz hervorgeht. So verzeichnete man einen Umsatzzuwachs von drei Prozent auf insgesamt 371 Millionen Euro. Der Zuwachs stammt in erster Linie aus dem Exportgeschäft. Rund 80 Prozent der produzierten Waren werden im Ausland umgesetzt. Im größten Geschäftsbereich Heimtiernahrung wächst die Nachfrage nach Katzen- und Hundenahrung in Frischebeuteln.

Deshalb wurden bereits im Vorjahr 33 Millionen Euro in eine neue Halle mit einer zweiten Produktionslinie für Frischebeutel in Bruck investiert – die größte Summe in der fast fünfzigjährigen Geschichte von Mars Austria.
„Unsere Frischebeutel sind eine echte Erfolgsgeschichte“, bringt es Mars Austria Geschäftsführer Christer Gavelstad auf den Punkt. Daher plant das Unternehmen ein weiteres millionenschweres Investment in den Standort Bruck. So sollen für eine dritte Produktionslinie nochmals 20 Millionen Euro nach Bruck fließen.

Mars will Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten

Im zweitgrößten Geschäftsbereich Schokolade arbeitet der amerikanische Mutterkonzern Mars Incorporated an einer nachhaltigen Umstellung des Rohstoffeinkaufs.
So wird seit Ende 2013 der vollständige Bedarf an Palmöl nur noch aus zertifizierten Quellen bezogen. Dabei will man seinen Teil dazu beitragen, dass weniger Wälder zugunsten landwirtschaftlicher Nutzflächen abgeholzt werden.