Sensationsfund am „Nova“-Gelände. Sogar der älteste Teil, die Apsis aus dem neunten Jahrhundert, ist besser erhalten, als man im Vorfeld annehmen konnte.

Von Susanne Müller. Erstellt am 27. Juli 2016 (05:44)
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Am Gelände von „Nova Bruck“ werden derzeit archäologische Grabungen durchgeführt.
NOEN, Müller

Dass sich am Areal, auf dem sich bis vor Kurzem die Diskothek „Nova“ befand, Reste der mittelalterlichen Martinskirche befinden müssen, gehört zu jenem Teil der Brucker Geschichte, der schon den Volksschulkindern beigebracht wird. Wie viel davon zum Vorschein kommen würde, das begeistert nun allerdings sowohl den Museumsverein in Bruck als auch die Archäologen und Vertreter des Bundesdenkmalamts.

„Vor allem von der Apsis sind nicht nur die Grundmauern, sondern sogar Teile der Seitenmauern zu sehen“, ist Kurt Helmreich, Obmann des Kultur- und Museumsvereins begeistert. Noch unklar ist, wie mit den Funden weiter umgegangen wird.

Eine Bauverzögerung beim geplanten Wohn- und Business-Projekts „Nova Bruck“ ergibt sich durch die Grabungen aber nicht, wie Saad-el-Din H.-Abdou von Vier Dimensionen Immobilien betont: „Schon als wir das Areal erworben haben, wussten wir, dass sich hier die Kirche befindet. Wir haben daher von Haus aus mit dem Bundesdenkmalamt zusammengearbeitet“, so H.-Abdou im Gespräch mit der NÖN.

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