Rotes Kreuz : Noch Plätze für Zivildiener. Dienststelle des Roten Kreuzes Hainburg sucht nach Verstärkung: für Apriltermin sind erst zwei von vier Plätzen vergeben.

Von Josef Rittler. Erstellt am 07. März 2018 (04:46)
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Der Hainburger Jan-Peter Geringer kann denZivildienst beim Roten Kreuz Hainburg nur empfehlen.

Das Rote Kreuz sucht nach Verstärkung: Für den April-Termin stehen an der Dienststelle Hainburg von insgesamt vier Plätzen für Zivildiener noch zwei zur Verfügung.

„Es ist im Augenblick in ganz Niederösterreich so, dass Zivildiener gesucht werden“, berichtet Geschäftsführer Peter Lunzer. Offenbar sei es eine Frage des Jahrganges, dass zur Zeit weniger junge Männer ihren Zivil- oder Militärdienst absolvierten.

Das Rote Kreuz habe jedenfalls eine Menge zu bieten: „Unsere Zivildiener absolvieren eine komplette Ausbildung zum Rettungssanitäter. Mit bestandener Prüfung verfügen sie über einen in ganz Österreich, von Vorarlberg bis Wien, anerkannten Abschluss“, erklärt Lunzer.

Natürlich müssen die Kandidaten auch für den Dienst geeignet sein. „Grundvoraussetzung ist neben der körperlichen und geistigen Fitness die Bereitschaft, mit Menschen zu arbeiten“, so Lunzer. Der Dienst verlangt körperlich durchaus Einiges ab. „Man transportiert Patienten, die haben eben verschiedenes Gewicht, das geht in Einzelfällen bis zu mehr als 150 Kilogramm. Außerdem ist der Umgang mit Kranken und betagten Personen nicht immer einfach.“

Umso unkomplizierter gestalte sich der Umgang mit den Kollegen: „Wir sind ein gutes Team in der Dienststelle. Jeder, der zu uns kommt, wird ohne weiteres aufgenommen und integriert, wir machen keinen Unterschied“, erklärt Lunzer.

„Als Zivildiener viele Freunde gefunden“

Der Hainburger Jan-Peter Geringer hat seinen Zivildienst in den Jahren 2013/14 beim Roten Kreuz in Hainburg absolviert. Der Student ist heute immer noch als Freiwilliger mit dabei. „Was mir besonders gut gefallen hat, ist, man wird von Anfang an nicht allein gelassen, ist sofort mit jedem per Du und findet gute Freunde“, berichtet der 23-Jährige.

Die Ausbildung sei praxisnah, man erlerne den Beruf des Rettungssanitäters, den viele auch nach der Dienstzeit weiter ausüben würden. „Das Schönste ist es, wenn man die Dankbarkeit der Menschen, denen man hilft, spürt“, so Geringer. „Man lernt viele Menschen kennen und bekommt vieles mit.“