Trautmannsdorfer Extremradler traf Bundespräsident. Weltrekordhalter Michael Strasser sprach mit Alexander Van der Bellen über seine Leistungen und Umweltschutz.

Von NÖNat Online-Team. Erstellt am 11. April 2019 (15:49)
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Extremsportler Michael Strasser hat vor knapp sechs Monaten, am Dienstag, dem 16. Oktober 2018, den Weltrekord für die Strecke von Alaska nach Patagonien in 84 Tagen, elf Stunden und 50 Minuten aufgestellt. Zweieinhalb Jahre nach seinem Solo-Weltrekord „Cairo2Cape“ konnte der gebürtige Trautmannsdorfer sein neues Extremradabenteuer, „Ice2Ice“, erfolgreich abschließen.

Aufgrund dieser Leistung und seinem Engagement für die Umwelt, war der Extremradler beim Staatsoberhaupt im Spiegelsaal der Hofburg zu Gast. Bundespräsident Alexander Van der Bellen befragte Strasser zu seinen beiden Lebensprojekten. Besonderes Interesse zeigte er an den Überquerungen der verschiedenen Grenzübergänge in den afrikanischen Ländern, wie Ägypten oder dem Sudan. Dort konnte Strasser ohne größere Probleme passieren.

Aber auch von den äußeren Bedingungen, dem Fahren bei Minusgraden bis hin zu 51 Grad Celsius beeindruckten das Staatsoberhaupt. Gemeinsame Interessen gibt es beim Umweltschutz. „Ich konnte dem Bundespräsidenten auch mein Anliegen zum Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer näherbringen, denn jeder Weg, der mit dem Fahrrad gefahren wird anstatt mit dem Auto, schont die Umwelt.“, schildert Michael Strasser und ergänzt, „selbstverständlich bin auch ich zu diesem Termin mit dem Fahrrad angereist.“

Michael Strasser wird am 28. Mai beim Austrian World Summit gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger und Greta Thunberg über den Klimaschutz referieren.